Neues und Aktuelles
Freiwillige Fusion der
Ökumenischen Sozialstationen Frankenthal und
Böhl-Iggelheim

Seit ihrer Gründung am 01.07.1979 hat sich die Ökumenische Sozialstation Frankenthal e.V. zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen im Gesundheitswesen entwickelt, agiert aber seit dieser Zeit in der Vereinsstruktur. Die Vorstände des Vereines üben Ihre Tätigkeit zusätzlich zu Ihren Ämtern in der Kirche oder als Vorsitzende der ortsansässigen Krankenpflegevereine im Ehrenamt aus, während die Geschäfte von der Geschäftsführerin Frau Manuela Orlik gesteuert wurden. Aufgrund des Haftungsrisikos und des Geschäftsvolumens war eine Überführung der Einrichtung in eine andere Rechtsform notwendig.
Die
Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim gGmbH mit Sitz in Hochdorf hat die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH bereits im Jahre 2020 vollzogen. Als einziger Träger fungierte bis Ende letzten Jahres der
Förderverein Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim e.V. mit den Vorständen
Herr Dr. Thomas Buschulte und
Herr Kurt Krempel.

Durch die jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit der Geschäftsführungen der Sozialstationen Frau Manuela Orlik und Frau Katrin Winter lag der Gedanke nah, diesen Weg künftig gemeinsam zu gehen. Nach längerer Beratung wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig der Beitritt zu gGmbH beschlossen. Der Betriebsübergang konnte am 01.01.2026 vollzogen werden.
Der bisherige Verein fungiert künftig als
Förderverein Ökumenische Sozialstation Frankenthal e.V. mit ihren Vorständen
Frau Sieglinde Ganz-Walther und
Herr Andreas W. Stellmann.
Der Wirkungsbereich der neuen Sozialstation, deren Namen erst im Frühjahr 2026 mit dem neuen Gesellschaftervertrag beschlossen wird, umfasst die Verbandsgemeinden Dannstadt-Schauernheim, Böhl-Iggelheim, Meckenheim, Fußgönheim, die Stadt Frankenthal mit allen Vororten, sowie Beindersheim, Heßheim, Groß- und Kleinniedesheim.
Die gemeinsame Sozialstation mit ihren beiden Standorten in Hochdorf-Assenheim und Frankenthal ist ein mittelständiges Unternehmen mit über
90 Mitarbeitenden und
400 Patienten in der täglichen Versorgung. Sie leistet einen unverzichtbaren Beitrag zur wohnortnahen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und stellt damit eine zentrale Säule der pflegerischen und sozialen Unterstützung in der Region dar. Mit einer gemeinsamen Verwaltung und einer gesicherten Vertretungsregelung ist die Einrichtung zukunftsorientiert aufgestellt.
Ein wichtiger Beitrag für unsere Arbeit in der Sozialstation!
Herzlichen Dank an den ev. Krankenpflegeverein Böhl e.V. für die
Spende in Höhe von EUR 2.000,00 für die Fortbildung unserer Mitarbeitenden. Es ist ein wichtiger Beitrag für unsere Arbeit in der Sozialstation.
Vertreter vom KPV ev. Böhl: Hr. Böckler und Pfarrer Diringer.
Vertreter der Ökumenischen Sozialstation Böhl-Iggelheim: Janine Drost (PDL) und Katrin Winter (Geschäftsführerin)
Foto: Dr. T. Buschulte

Ein Sonnenschirm für unseren Außenbereich
Vielen Dank an den
Krankenpflegeverein der prot. Kirchengemeinde Dannstadt-Assenheim-Schauernheim e.V. für die Spende des Sonnenschirms für unsere Außensitzecke.

Protestantischer Krankenpflegeverein Meckenheim fördert Anschaffung eines neuen Fahrzeugs für die Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim gGmbH
Mit einer
Spende in Höhe von 10.000 Euro hat der
protestantische Krankenpflegeverein Meckenheim die Anschaffung eines neuen Fahrzeugs gefördert.

Verwaltungsleiterin Katrin Winter, Ingrid Ohler Vorsitzende des protestantischen Krankenpflegevereins Meckenheim und Pflegedienstleiterin Janine Drost mit dem neuen Fahrzeug der Sozialstation.
Hintergrund ist, dass am 1. Januar 2024 der protestantische Krankenpflegeverein Meckenheim, die protestantische Kirchengemeinde Meckenheim ebenso wie der protestantische Krankenpflegeverein und die Kirchengemeinde von Fußgönheim Mitglied im Förderverein der Ökumenischen Sozialstation Böhl-Iggelheim e.V. geworden sind. Dieser Verein ist zu 100 Prozent Träger der Ökumenischen Sozialstation Böhl-Iggelheim gGmbH.
Mit den beiden Neueintritten hat sich zugleich das Einzugsgebiet der Ökumenischen Sozialstation um Meckenheim und Fußgönheim erweitert. „Daher freuen wir uns, dass mit dem neuen Fahrzeug passend zu dieser Gebietserweiterung unser Fuhrpark ergänzt werden konnte“, sagt Geschäftsführerin Doris Krieg. „Wir möchten damit die Arbeit der Ökumenischen Sozialstation vor Ort unterstützen“, sagt die erste Vorsitzende des protestantischen Krankenpflegevereins Meckenheim, Ingrid Ohler, und lobt das nette Miteinander und die gute Zusammenarbeit.
Neue Mitglieder beim Förderverein Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim e.V.
Zum 01.01.2024 sind die beiden Krankenpflegevereine „Prot. Krankenpflegeverein Meckenheim e.V.“ und „Prot. Krankenpflegeverein Fußgönheim e.V.“ als neue Mitglieder in den Förderverein Ökumenische Sozialstation Böhl-Iggelheim e.V. aufgenommen worden.
Ambulante Pflege in Not
Die Ökumenischen Sozialstationen im Kooperationsverbund Vorderpfalz haben sich im Juni zuerst mit Prof. Dr. Grau (MdB) und im nächsten Termin mit Minister Alexander Schweitzer, Martin Haller (MdL) und Anke Simon (MdL) zusammengesetzt und auf die Not in der Ambulanten Pflege aufmerksam gemacht.


Durch den immer größer werdenden Fachkräftemangel können wir nicht mehr alle Menschen versorgen, die unsere Hilfe anfragen. Es muss sich dringend etwas ÄNDERN!
Die besonderen Bedürfnisse der ambulanten Pflege müssen gesehen werden.
Wir brauchen dringend:
- Einen Bürokratieabbau, insbesondere im Bereich der „Verordnung häusliche Krankenpflege“
- Kompetenzen entsprechend unserer Ausbildung und die Zeit danach zu handeln
- Ein anderes Vergütungssystem, um vor Ort zu entscheiden und zu tun, was pflegerisch für diesen Menschen und seine Angehörigen notwendig ist.
- Eine adäquate Finanzierung unserer Leistungen, die es uns, unter anderem, ermöglicht adäquate Rahmenbedingungen (z.B. mehr Zeit beim Patienten, verlässlicher Dienstplan) für unsere Mitarbeitenden zu gestalten.
- Adäquates Gehalt bzw. Steuererleichterungen gemessen an der Verantwortung und der Kompetenzen unserer Pflegekräfte
- Tatsächliche Wertschätzung die sich dadurch äußert, dass wir an der Basis gehört werden und sich endlich etwas ändert.
Wir bedanken uns sehr herzlich für den konstruktiven guten Austausch!

